Weinhoheiten 2018

Die Weinhoheiten repräsentieren ihre Weinorte bei Weinfesten, Weinproben, kulturellen Veranstaltungen und vielen anderen Gelegenheiten. Neben Charme und Engagement wird von Ihnen viel Sachkenntnis erwartet, wenn sie die Weine und Sekte präsentieren. Spannend wird es immer im Herbst, wenn im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes der Kampf um die Kronen entbrennt: sowohl die Pfälzische als auch die Deutsche Weinkönigin wird in Neustadt gewählt und gekrönt. Dabei haben natürlich auch die Weinhoheiten aus der Wein- und Ferienregion Wachenheim die Chance dabei zu sein.

 

Wachenheimer Weinprinzessin Svenja Hick I.

Mit Wein ist sie groß geworden: Svenja Hick, die neue Wachenheimer Weinprinzessin, war von klein auf mit von der Partie, wenn ein Freund der Familie, Kellermeister bei der Lebenshilfe Bad Dürkheim, auf dem Wurstmarkt seinen Schubkarchstand betrieb. „Seit einigen Jahren“, so Svenja Hick, „bringe ich den unterschiedlichsten Gästen den Wein näher“.
Mit der Inthronisation am Eröffnungsabend des Burg- und Weinfestes ist sie nun offiziell im Amt. Gut eingeführt wurde sie bereits im Vorfeld von ihrer Vorgängerin Ann-Kathrin Renfer, die sie zu vielen Veranstaltungen mitnahm. Da sie selbst keine Winzerin ist, hat Svenja Hick in Vorbereitung auf ihre künftigen Aufgaben auch ein Weinseminar besucht. Und den „tollen Weinort Wachenheim“ wird sie gern repräsentieren, voraussichtlich ebenfalls wieder zwei Jahre wie ihre Vorgängerin. Von ihren bei der Eröffnung anwesenden Kolleginnen erhielt die neue Wachenheimer Weinprinzessin u.a. auch die zum Amt passende Fachliteratur.
Svenja Hick wurde 1994 in Ludwigshafen geboren, hat in Mußbach die Grundschule besucht und in Neustadt das Leibniz-Gymnasium. 2014 absolvierte sie einen lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang mit angestrebter Schulart Grundschule.
Svenja Hick ist bei der Wachenheimer Landjugend aktiv, spielt Tennis beim TSV 1978 Hassloch und pflegt als weiteres Hobby die Musik auf ihrer Gitarre.       

Weinprinzessin Friedelsheim/Gönnheim

„Dem Wein bin ich von Kindesbeinen an verbunden“, sagt Charlotte Weihl, und nicht nur das: es war auch ihr größter Wunsch, eines Tages Weinprinzessin zu werden. Nun hat er sich erfüllt.
Fast wäre es schon vor zwei Jahren soweit gewesen. Damals wurde Charlotte ebenso wie Sarah Krebs auf eine mögliche Kandidatur angesprochen, und nachdem die zweijährige Amtszeit von Sarah in diesem Jahr endete, kam man natürlich wieder auf Charlotte zu.
Sie hat inzwischen mit gerade 18 Jahren ihr Abitur gemacht, jobbt derzeit in der Gastronomie   und bereitet sich für 2019 auf einen dualen Studiengang vor. BWL hat sie ins Auge gefasst, aber, so Charlotte Weihl, „ich bin auch offen dafür, dass sich etwas in Richtung Weinbau ergeben könnte“. Das liegt schließlich in der Familie, auch wenn die eigenen Weinberge inzwischen verpachtet sind.
Die ersten Erfahrungen in ihrem Amt hat sie bereits gemacht: „Ich war schon beim Bad Dürkheimer Stadtfest dabei, ebenso beim Burgweiherfest in Friedelsheim und auf dem Wachenheimer Kräutermarkt“.
In punkto Wein ist Charlotte I., wie sie nun offiziell heißt,  „mehr von der lieblichen Sorte“, sie trinkt gern einen Muskateller.
Obwohl die zweijährige Amtszeit als Weinprinzessin sicherlich viele Termine mit sich bringen wird, will Charlotte Weihl ihre Hobbies nicht vernachlässigen: “Am liebsten bin ich draußen, jogge durch die Weinberge“, sagt sie, hat aber auch eine Vorliebe für den FCK, dann sieht sie anderen beim Sport zu.
Ihr abschließendes Statement zu ihrer neuen Aufgabe: „Ich freue mich darauf, viele nette Menschen kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und dabei auch meine eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln“.      

 

Weinprinzessin Ellerstadt

Der Opa war Nebenerwerbswinzer, der Papa ist Mitglied der Weinbruderschaft und Tante Marina Kesselring war einst Weinprinzessin: der Bezug zum Wein ist für die neue Ellerstadter Weinprinzessin Elena Schwarzweller durchaus gegeben – auch wenn sie selbst etwas „ganz anderes“ macht. Sie absolviert gerade das 2. Jahr ihrer Konditorlehre in einer Mannheimer Café-Bar, denn „backen war schon immer eines meiner Hobbies“. Das andere ist Tennis spielen, und mit einer Frage auf dem Tennisplatz fing alles an. Beigeordneter Klaus Schneider wollte wissen, ob Elena Zeit und Lust hätte, als Nachfolgerin von Eva Vollmer Ellerstadter Weinprinzessin 2018/2019 zu werden.
„Da meine Familie mir jede Unterstützung zugesagt und inzwischen auch schon eingebracht hat“, erzählte die Weinhoheit, war sie gern dazu bereit. Mit der Präsenz auf der Ellerstatder Weinkerwe und der Wurstmarkt-Eröffnung hat sie schon zwei wichtige Termine absolviert. Allen weiteren sieht sie entspannt entgegen.


Sie selbst trinkt natürlich auch gern einen guten Tropfen, vorzugsweise Grauburgunder. Und bringt auch gleiche eine neue Idee für ihre Amtszeit ein: „Wie wäre es mit einer Veranstaltung unter dem Motto Wein trifft Kuchen?“ 
Das sollte man auf jeden Fall mal versuchen!