Weinhoheiten 2018

Die Weinhoheiten repräsentieren ihre Weinorte bei Weinfesten, Weinproben, kulturellen Veranstaltungen und vielen anderen Gelegenheiten. Neben Charme und Engagement wird von Ihnen viel Sachkenntnis erwartet, wenn sie die Weine und Sekte präsentieren. Spannend wird es immer im Herbst, wenn im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes der Kampf um die Kronen entbrennt: sowohl die Pfälzische als auch die Deutsche Weinkönigin wird in Neustadt gewählt und gekrönt. Dabei haben natürlich auch die Weinhoheiten aus der Wein- und Ferienregion Wachenheim die Chance dabei zu sein.

 

Wachenheimer Weinprinzessin Svenja Hick I.

Frauen beherrschen eben „Multitasking“: Svenja Hick, die nach wie vor und auch in Zukunft amtierende Wachenheimer Weinprinzessin ist das beste Beispiel dafür. Obwohl die angehende Grundschullehrerin Ende August ihre Referendarzeit beginnt, wird sie auch für ein weiteres Jahr Wachenheim als Weinhoheit repräsentieren. Die Suche nach einer Nachfolgerin war nämlich leider vergeblich.
Woran liegt’s, wollten wir seitens der Tourist-Information von ihr wissen, und haben dann gemeinsam mit Svenja nach Antworten gesucht. Es gab wohl schon die eine oder andere Interessentin, aber letzten Endes konnte sich keine der jungen Damen wirklich dazu entschließen. „Dabei bräuchte die Kandidatin doch gar nicht aus einer Winzerfamilie zu kommen“, meint Svenja, sie selbst ist zwar mit Wein „groß geworden“, hat sich aber einige Kenntnisse auch noch bei einem Weinseminar angeeignet. Seminarleiter Dieter Merkel ist ihr dabei in bester Erinnerung geblieben.
Jetzt freut sie sich jedenfalls auf beides: die Begegnung mit den Schülern („Das Studium war streckenweise doch recht trocken“) und weiterhin schöne Termine in Sachen Wein und spannende Begegnungen. „Ich werde so viel wie möglich wahr nehmen“; dass ihre gesamte Familie hinter ihr steht, ist sicherlich hilfreich.
Trotzdem kommt das Privatleben nicht zu kurz: Svenja Hick ist Jugendwartin bei der Landjugend, spielt Gitarre und Tennis, unternimmt gern etwas mit ihrem Freundeskreis.
Mit Blick auf den 2020 dann schließlich doch anstehenden Wechsel bekräftigt sie es noch einmal: „Weinprinzessin für Wachenheim – das ist ein tolles Ehrenamt. Es lohnt sich!“

Weinprinzessin Friedelsheim/Gönnheim

„Dem Wein bin ich von Kindesbeinen an verbunden“, sagt Charlotte Weihl, und nicht nur das: es war auch ihr größter Wunsch, eines Tages Weinprinzessin zu werden. Nun hat er sich erfüllt.
Fast wäre es schon vor zwei Jahren soweit gewesen. Damals wurde Charlotte ebenso wie Sarah Krebs auf eine mögliche Kandidatur angesprochen, und nachdem die zweijährige Amtszeit von Sarah in diesem Jahr endete, kam man natürlich wieder auf Charlotte zu.
Sie hat inzwischen mit gerade 18 Jahren ihr Abitur gemacht, jobbt derzeit in der Gastronomie   und bereitet sich für 2019 auf einen dualen Studiengang vor. BWL hat sie ins Auge gefasst, aber, so Charlotte Weihl, „ich bin auch offen dafür, dass sich etwas in Richtung Weinbau ergeben könnte“. Das liegt schließlich in der Familie, auch wenn die eigenen Weinberge inzwischen verpachtet sind.
Die ersten Erfahrungen in ihrem Amt hat sie bereits gemacht: „Ich war schon beim Bad Dürkheimer Stadtfest dabei, ebenso beim Burgweiherfest in Friedelsheim und auf dem Wachenheimer Kräutermarkt“.
In punkto Wein ist Charlotte I., wie sie nun offiziell heißt,  „mehr von der lieblichen Sorte“, sie trinkt gern einen Muskateller.
Obwohl die zweijährige Amtszeit als Weinprinzessin sicherlich viele Termine mit sich bringen wird, will Charlotte Weihl ihre Hobbies nicht vernachlässigen: “Am liebsten bin ich draußen, jogge durch die Weinberge“, sagt sie, hat aber auch eine Vorliebe für den FCK, dann sieht sie anderen beim Sport zu.
Ihr abschließendes Statement zu ihrer neuen Aufgabe: „Ich freue mich darauf, viele nette Menschen kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und dabei auch meine eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln“.      

 

Weinprinzessin Ellerstadt

Der Opa war Nebenerwerbswinzer, der Papa ist Mitglied der Weinbruderschaft und Tante Marina Kesselring war einst Weinprinzessin: der Bezug zum Wein ist für die neue Ellerstadter Weinprinzessin Elena Schwarzweller durchaus gegeben – auch wenn sie selbst etwas „ganz anderes“ macht. Sie absolviert gerade das 2. Jahr ihrer Konditorlehre in einer Mannheimer Café-Bar, denn „backen war schon immer eines meiner Hobbies“. Das andere ist Tennis spielen, und mit einer Frage auf dem Tennisplatz fing alles an. Beigeordneter Klaus Schneider wollte wissen, ob Elena Zeit und Lust hätte, als Nachfolgerin von Eva Vollmer Ellerstadter Weinprinzessin 2018/2019 zu werden.
„Da meine Familie mir jede Unterstützung zugesagt und inzwischen auch schon eingebracht hat“, erzählte die Weinhoheit, war sie gern dazu bereit. Mit der Präsenz auf der Ellerstatder Weinkerwe und der Wurstmarkt-Eröffnung hat sie schon zwei wichtige Termine absolviert. Allen weiteren sieht sie entspannt entgegen.


Sie selbst trinkt natürlich auch gern einen guten Tropfen, vorzugsweise Grauburgunder. Und bringt auch gleiche eine neue Idee für ihre Amtszeit ein: „Wie wäre es mit einer Veranstaltung unter dem Motto Wein trifft Kuchen?“ 
Das sollte man auf jeden Fall mal versuchen!